Challenge Mogan + IM 70.3 Marbella

Ende April, direkt im Anschluss an einen 2 Monatigen Trainingsaufenthalt auf Gran Canaria absolvierte ich die ersten beiden Wettkämpfe der europäischen Triathlon Saison 2018. Innerhalb 7 Tage zwei Halbdistanzen zu absolvieren ist schon ein schwieriges Unterfangen, allerdings habe ich in den vergangenen Jahren auch schon durchaus gute Erfahrungen damit gemacht.

 

 

Zwei Wochen vor der Challenge Mogan zog ich mir bei einem unglücklichen Laufsturz auf einem Trail eine blöde Muskelzerrung auf Höhe der Rippen zu. Schwimmen war für eine Woche unmöglich und auch intensives Rad und Lauftraining bereitete mir Schwierigkeiten. Ansonsten verlief mein gesamtes Winter Training durchaus positiv und ohne grössere Unterbrüche.

 

Ich habe schon immer gewisse Schwierigkeiten mit der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung. Komplettes Tapering mit zu viel Erholung lässt meine Muskeln verkrampfen. Zu wenig Trainingsreduktion hingegen, bereitet mir teilweise massive energetische Probleme auf der Halbdistanz. So ist es bis Heute ein gewisses Pokern ob ich die richtige Mischung zwischen Be- und Entlastung im Hinblick auf grössere Wettkämpfe finde. Im Nachhinein hab ich wohl für die Challenge Mogan direkt ans 2-monatige Trainingslager geknüpft, deutlich zu wenig Erholung gehabt.

 

Anfang Saison will man eine solide Basis für eine erfolgreiche, verletzungsfreie Saison erarbeiten. Ich denke, das habe ich erreicht. Allerdings war ich nicht annähernd genug erholt um bei solch stark besetzten Wettkämpfen meine bestmögliche Leistung zu zeigen. Natürlich verbessert sich die Situation mit einem Doppeleinsatz von zwei Halb- Ironman Distanzen innerhalb 7 Tage inklusive Flug und weiteren Trainingseinheiten auch nicht wie erhofft. Im Nachhinein denke ich, dass mein Trainer und ich dadurch weitere wichtige Erfahrungswerte gewinnen konnten und wir werden in Zukunft diese Fehler hoffentlich zu vermeiden wissen.