Challenge Lissabon, 7. Mai

Lange überlegte ich, ob ich die Challenge Lissabon oder die Challenge in Rimini machen soll. Da Lissabon eher wettersicherer/wärmer schien, entschied ich mich für Lissabon. Dies war meine erste Reise nach Portugal und Lissabon war definitiv eine Reise wert, im Nachhinein habe ich mich jedoch fürs falsche Rennen entschieden. 

 

 

Nicht weil es schlecht organisiert oder nicht "schön" war, im Gegenteil es war super. Nur die 4 Runden flache, schnelle Radstrecke war nicht geeignet um einen Unterschied zu machen. Ich habe schon beides erlebt, einige richtig faire Rennen auf flachen Kursen (weil man keinen einzigen Tritt auslassen kann, kanns richtig hart werden)  wo die Unterschiede evtl. auch noch durch erschwerte Windverhältnisse richtig gross waren. Dies war hier leider nicht der Fall, dafür war einfach alles zu eng. Die ersten 20 Kilometer versuchte ich mich abzusetzen, als ich mich umschaute war ich sehr dicht gefolgt von 8 weiteren Athleten welche offenbar alle ein Ticket zur gemeinsamen Sonntagsausfahrt gelöst hatten. An erster Position mit über 330 Watt fahrend oder in mitten der Gruppe mit 100 Watt weniger gleich schnell zu sein schien für die starken Läufer im Feld eine tolle Sache zu sein. Ich versuchte ebenfalls ein wenig Kraft zu sparen, was mir aber nicht so Spass macht wie wenn alle richtig leiden müssen. Auf dem abschliessenden Halbmarathon kämpfte ich um nicht aus den Top Ten verdrängt zu werden. Dies gelang mir mit dem 10-ten Rang genau.

 

Natürlich war der Rennverlauf ganz und gar nicht nach meinen Geschmack und eine wichtige Erinnerung, sich seine Rennen nach seinem eigenen Stärken-/Schwächeprofil clever auszusuchen. Zudem freue ich bereits aufs nächste Rennen, denn das kann ich definitiv besser.

 

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