Ironman 70.3, Zell am See (AUT)

Am vergangenen Wochenende absolvierte ich den vierten Halbironman dieser Saison. Die Schlusszeit von 3h:57:29 reichte für den 6. Rang. Lange Zeit sah es sogar nach einem weiteren Podestplatz aus.

Die Österreicher haben den Dreh mit der Gemütlichkeit definitiv raus. Gestartet wurde nicht wie sonst üblich in der Früh, sondern erst um 10 Uhr. Das Wetter spielte leider nicht ganz mit, so hatte ich vorallem während der Radstrecke mit strömendem Regen und für meinen Geschmack deutlich zu kalten Temperaturen (10- 13 Grad)  zu kämpfen.

 

Beim Schwimmen fühlte ich mich gut und konnte mich ohne Probleme in der Spitze halten und etwas Kraft für die zweite und dritte Disziplin sparen. In einer Viererspitze kam ich aus dem Wasser. Nach dem Wechsel übernahm ich ziemlich schnell die Führung und sorgte für ein hohes Tempo. Nur zwei Athleten konnten mir folgen, alle weiteren Konkurrenten kassierten nach dem Schwimmen weiter an Zeit. Mein Plan ging auf, bis dahin jedenfalls. In 2h 06 Minuten absolvierte ich die 90 Radkilometer - Tagesbestzeit. Als erster Athlet stürmte ich auf den abschliessenden Halbmarathon. Von Anfang an hatte ich mit durchgefrorenen Beinen zu kämpfen. Kälterennen sind nicht meine Stärke, trotzdem lag ich super im Rennen. Ich wurde schnell auf den dritten Rang verdrängt, diesen konnte ich allerdings bis fast zur Hälfte der Laufstrecke verteidigen. Danach musste ich weitere Athleten ziehen lassen und fiel zwischenzeitlich auf den 7. Rang zurück. Gegen Ende tauten meine Beine langsam auf und ich konnte nochmals einen Rang gutmachen um dann als sechster Athlet über die Ziellinie zu laufen.

 

Am Anfang war ich etwas enttäuscht. Am Tag nach dem Rennen hatte ich meine Gedanken ein wenig gesammelt und konnte mich über eine weitere Top Platzierung freuen. Das zweite Mal in meiner Karriere blieb ich unter der 4 Stunden Grenze für 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Rad und 21,1 Kilometer Laufen. Nicht schecht oder?:) Zudem konnte ich mich über eine absolute Spitzenzeit auf dem Rad freuen. Die Radform konnte ich somit zum wiederholten Male bestätigen.

 

In drei Wochen werde ich am Ironman 70.3 France meinen letzten Wettkampf der Saison 2013 bestreiten.

 

 

auf dem Rad, bei strömendem Regen und 10 Grad
auf dem Rad, bei strömendem Regen und 10 Grad

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