Ironman 70.3 Lanzarote

Gestern startete ich am letzten Wettkampf dieser Saison. Die Saison war lange und ich merkte langsam, aber sicher die Müdigkeit. ABER ich war in super Form, dies bestätigten mir bestimmte, wichtige Trainings, die ich während des ganzen Jahres immer wieder absolviert habe.

Zwei Tage bevor ich nach Lanzarote flog, ging mein Zeitfahrrad, auf welchem ich nun die ganze Saison trainiert und Wettkämpfe absolviert habe, kaputt. Ein Defekt, welcher sich nicht kurzfristig beheben liess, zwang mich mein normales Rennrad mitzunehmen. Nun ja, halb so wild, sind ja auch einige Höhenmeter zu bewältigen, dachte ich mir. Einige Tage später weiss ich nun, dass man auf diesem Kurs mit vielen endlosen Geraden und vielen schnellen Passagen und extremem (Gegen) Wind bis auf einen langen Anstieg nur Nachteile hat. Nach einem guten Schwimmen, ich kam als zweiter aus dem Wasser, verlor ich obwohl ich sehr hart fuhr wertvolle Minuten. Auf Rang 22 und etwas frustriert kam ich in die zweite Wechselzone. Obwohl der Rang somit bereits zur Nebensache geworden war, wollte ich mich unbedingt noch etwas nach vorne verbessern. Mit einer soliden Laufleistung beendete ich den Wettkampf auf Rang 17. Mein anvisiertes Ziel eines weiteren Top Ten Resultat verfehlte ich somit klar. Ich mache mir deswegen aber keinen Kopf, ich habe gekämpft und das Beste aus dieser Situation gemacht. Auf diesem Niveau fallen sogenannte Kleinigkeiten wie Probleme mit der Ernährung, das falsche Material, schlechte Renneinteilung oder einfach nur ein schlechter Tag eben sofort ins Gewicht.

 

Nächstens werde ich mir eine kurze Winterpause gönnen, um die Batterien wieder aufzuladen, bevor es dann mit dem wichtigen Winteraufbautraining weitergeht. Denn die nächste Saison kommt bestimmt!

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